Reinigung des Pimotti Pizzasteines/ Brotbacksteines

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Reinigung des Pimotti Pizzasteines/ Brotbacksteines

Die Pflege deines Pimotti Pizzasteins ist im Grunde sehr einfach!

Angebrannte Essensreste vom Pimotti Pizzastein entfernen:

Eine Pizza oder ein Brot wird, sofern der Pimotti Pizzastein/ Brotbackstein gut vorgeheizt ist, niemals anbrennen, da sich schnell eine dünne Kruste um den Teig bildet. Wenn trotzdem mal was von der Pizza heruntertropft und mit dem Stein in Berührung kommt, dann wird dies relativ schnell anbacken und fängt, wenn man es nicht zeitnahe entfernt, zu verbrennen an. Dies entwickelt dann einen unangenehmen Rauch der übel in der Küche riecht und auch in den Augen brennt. Glücklicherweise lassen sich die angebackenen Essensreste leicht mit einem Ceranfeldschaber entweder zwischen zB zwei Pizzen oder am Ende entfernen.

Wenn dein Pimotti Pizzastein/ Brotbackstein längere Zeit im Einsatz ist, dann werden sich viele hartneckige Verschmutzungen einbrennen. Dies ist eine Patina, wie bei einer gut eingebrannten Eisenpfanne. Dies zeigt zum einen, daß du deinen Pimotti Pizzastein liebst und zum anderen werden die Pizzen einfach mit der Zeit darauf dadurch besser. Im Holzbackofen deines Lieblingsitalieners sieht der Boden auch nicht schöner aus - das versichern wir dir!

Darüber braucht man sich aber keine Sorgen machen! Durch die große Hitze mit der der Stein genutzt wird, ist dieser vollkommen steril. Keime oder Bakterien haben da keine Chance!

Nach jeder Benützung:

Wenn der Stein ausgekühlt ist, werden grobe Verschmutzungen einfach mit einem scharfen Messer oder Ceranfeldschaber weggekratzt und der ganze Stein über dem Abwaschbecken trocken mit einer Bürste abgebürstet. Damit ist dieser für den nächsten Einsatz schon wieder bereit. Sollten die Flecken einen wirklich extrem stören, dann kann man auch mit einer Drahtbürste oder etwas Schmirgelpapier darübergehen.

Was sollte man mit dem Pizzastein auf keinem Fall machen?

Der Schamottstein ist wie ein Schwamm und Wasser das man darauf bringt wird von diesem schnell aufgesogen und nur sehr langsam wieder abgegeben. Wenn der Pizzastein dann das nächste Mal aufgeheizt wird, dann kann dieser durch den Wasserdampf, der natürlich entweichen muß, zerspringen. Zum anderen wenn man den Pizzastein unter Wasser hält saugt dieser ziemlich viel davon auf und gibt das überschüssige Wasser erst Stunden später langsam wieder ab, was zB den Küchenkasten zerstören kann und auch Schimmelpilze freut. Da kommt man aber leider erst dann drauf, wenn man den Pizzastein das nächste Mal aus dem Kasten holt und erlebt sein blaues oder auch grünes Wunder (Holz kaputt und schimmlig). Also einfach auf Wasser verzichten.

Keinesfalls darf man Spülmittel oder gar andere Chemikalien zur Reinigung benutzen, außer man möchte einen zarten chemischen Zitronengeschmack, oder chemische Rückstände in der Pizza haben!

Pyrolyse:

Wer zu Hause einen Ofen mit Selbstreinigungsfunktion (Pyrolyse) hat, braucht sich um Flecken am Stein keine Sorgen mehr zu machen. Bei der höchsten Pyrolysestufen verkohlen selbst die eingebranntesten Flecken zu Asche und können nach Abkühlen des Steines bequem mit einer Bürste oder einem nassen Tuch abgewischt werden. Damit die Pyrolyse vollständig Ihre Dienste leisten kann, muß der Stein jedoch vor Start des Programms schon auf Hitze gebracht werden, da dieser sich sonst die erste Hälfte der Zeit nur aufheizt und gar nicht richtig auf Hitze kommt.

Bitte bei der Verwendung der Selbstreinigungsfunktion deines Backofens unbedingt auf die Vorgaben in der Gebrauchsanleitung achten! Normalerweise können emaillierte Backbleche während der Pyrolyse im Backroh verbleiben - Achtung die meisten Roste dürfen nicht drinnen bleiben! Für die Reinigungsfunktion plaziert man den Stein im unteren Drittel am umgedrehten Backblech – dies ist nur bei Backblechen möglich, wo der Stein dann trotzdem satt aufliegt! Alternativ kann man wenn die ganzen Schienensysteme raus müssen den Stein auch einfach hockannt (KEINESFALLS LIEGEND!!!) auf den Boden des Backrohrs stellen

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